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Montag, 16. Juni 2008

Mehrere Tage, mehrere Bilder

Kleines Maedchen
Kleines Mädchen
Öl auf Laken auf Hartfaserplatte
mittleres Format

Kurt
Kurt
Öl auf Laken auf Hartfaserplatte
eher kleines Format

Ein Wanderer
Ein Wanderer
Öl und Kohle auf Jute auf Hartfaserplatte
111x157

Giebenrath 60x80
Giebenrath
Öl und Kohle auf Jute auf Hartfaserplatte
60x80

An die letzte Ausstellung (siehe unten) schloss sich für mich eine anstrengende Zeit der Examensvorbereitung und anschließenden hochnotpeinlichen Examinierung an, wodurch die Bilderproduktion in dieser Zeit kurzfristig zum Erliegen kam. Ich möchte mich dafür an dieser Stelle bei mir entschuldigen.
An ebendiese Zeit schloss sich wiederum eine anstrengende Zeit der Fließbandarbeit an, die aber dringend nötig war, um den Fortbestand meiner Existenz zu gewährleisten, was mir zu diesem Zeitpunkt wichtig erschien. Auch jetzt fände ich alles andere doch sehr schade.
In den letzten Tagen/Wochen hatte ich nun endlich wieder Zeit ins Atelier zu gehen und obige Arbeiten anzufertigen.

Samstag, 15. März 2008

Aster!

Astern

Freitag, 11. Januar 2008

Ausstellung im Februar

Kroeten

Am 08. Februar findet die Vernissage zur Ausstellung "Berndt und Struck wollen Kröten lecken" statt. Worauf man angesichts des Titels und des Plakats nicht gleich schließen würde, wird es sich dabei voraussichtlich um eine eher klassische Ausstellung handeln, bei der überwiegend Malereien und Zeichnungen von Gunnar und mir ausgestellt werden. Am Eröffnungsabend werden Gunnar, Imke und ich zudem noch ein paar Texte/Gedichte zum Besten geben, musikalisch begleitet von Werner Riesch (Saxophon) und Dr. Jürgen Wagner (Klavier).
Gäste sind selbstverständlich herzlich willkommen, außer die klauen was!

Kompakt:
Vernissage: Fr. 08. Februar, 19 Uhr
Wagenhaus, am Stadtsee 9, Rendsburg


Ansonsten ebenda:
08.02. - 10.04.
Mo-Fr 9-17 Uhr

Dienstag, 11. Dezember 2007

Schlag du die Nägel ein!

Schlag du die Naegel ein

Schlag du die Nägel ein!
ca. 90x100 cm
Öl und Kohle auf Jute, auf Hartfaserplatte geleimt

Man sieht den Serienmörder und Kannibalen Karl Denke in seinem Sarg liegen, den er bewohnt, seit er sich nach seiner Festnahme in den 20er Jahren in seiner Zelle erhängt hat. So wurde er aufgebahrt, nachdem seine Opfer in einem Magen ihr Ende finden mussten.
Bei dem Bild handelt es sich teilweise um eine Materialcollage. Die rostigen Nägel am rechten, unteren Bildrand sind in zusätzlich montierten Jutestoff eingearbeitet.
Als wichtige Inspiration für diese Arbeit würde ich Dostojewskis "Schuld und Sühne" angeben.

Samstag, 1. Dezember 2007

Irgendwas war da, bin aber nicht mehr...

Irgendwas war da. bin aber nicht mehr...

Irgendwas war da, bin aber nicht mehr...
67 x 48 cm
Öl auf Papier

Partiell tauchte obige Arbeit bereits vor geraumer Zeit hier auf, allerdings kam ich erst vor kurzem zur Fertigstellung derselben, wobei mal dahingestellt sei, ob sie nun wirklich fertig ist.
Als Vorlagen dienten mir ein weiteres Mal alte Fotografien, mir nicht bekannter Menschen und vielmehr möchte ich dazu auch gar nicht schreiben.
Vor knapp einer Stunde hat uns die Polizei von Franky befreit, dem der Umstand, dass unsere Gegensprechanlage derzeit nicht funktioniert, zu einem kurzen Aufenthalt und einem Tee in unserer WG verhalf. Außerdem wollte ich ihn nicht im Treppenhaus sitzen haben, da er weitestgehend zerstört und volltrunken war. Vielmehr macht seine Person momentan nicht aus. Die heutige Nacht wird er also wieder in Gewahrsam verbringen. Ein Muffin hat er auch noch abgestaubt. Viele Grüße an dich Franky, du alter Glückspilz!

Montag, 3. September 2007

Blühende Verbindungen

Kieler Nachrichten

""Bitte recht freundlich!" Als Freiwillige fürs "Familienalbum" ließen sich gestern Vormittag Phillip, Lennart und Britta Schramm sowie Ralf Ragnitz (von links) ablichten. An der zur Performancebühne umfunktionierten Bushaltestelle vor dem "Haus" an der Eckernförder Reeperbahn stießen sie auf Michael Struck und Gunnar Berndt (von rechts), die die Besucher mit der Polaroid-Kamera fotografierten. Die Ascheffeler waren gezielt zur Aktion "Blühende Verbindungen" gekommen. "Sehr skurril, sehr speziell", fasste Britta Schramm ihren ersten Eindruck von der aufwendigen Szenerie in Worte. Neben den beiden Flensburgern, die abends ihre Installation in der Haltestelle schon wieder räumen mussten, beteiligten sich vor allem Einheimische an der zweiten Bushaltestellen-Aktion. Ein ausführlicher Bericht folgt in der morgigen KN-Ausgabe."
Text/Foto Breier, Kieler Nachrichten, Ausgabe vom 03.09.2007

Hier sind eindeutig Gunnar, Hugo und ich auf der Titelseite der Eckernförder Nachrichten (Lokalteil in den Kieler Nachrichten, direkt vor Fernsehen und Sport!) zu sehen!
Viele Grüße und Dank an alle Besucher!

Sonntag, 15. Juli 2007

"Miniaturmalerei", nicht biometrisch

O. T. 3,5x4,5
O.T.
3,5 x 4,5 cm
Öl auf Leinwand

Malerei entstanden nach Passfoto. Das Format wurde dabei exakt beibehalten und beläuft sich auf 3,5 x 4,5 cm. Als Vorlage diente der von J erhaltene Schwerstbehindertenausweis seines verstorbenen Vaters. Weitere Arbeiten nach Ausweismaterial stehen an.

Gruß

M

Mittwoch, 3. Januar 2007

Ölgemälde - Detailarbeit

Detail
Gesamtausschnitt

Detail
Detail - Gesicht

Detail
Detail - Oberkörper

Ok, die Arbeit geht schleppend voran, aber über die Feiertage war nicht viel Zeit und dann ist auch noch einiges für die Uni zu erledigen.
Die Arbeit ist aber nunmehr so weit vorangeschritten, dass auch das Gesicht mittlerweile relativ detailliert ausgearbeitet ist, und ich mir als nächstes die Haare vornehmen werde. In den nächsten Tagen sollte ich hoffentlich dazu kommen. Es ist immer sehr unangenehm längere Unterbrechungen zwischen einzelnen Schritten einzulegen.

Sonntag, 17. Dezember 2006

Ölgemälde - Erste Schritte

im Atelier
Ein Ölgemälde entsteht.
Oben zu sehen ist eine begonnene Arbeit auf Papier, an der ich bereits mehrere Tage gearbeitet habe. Die bislang Detailausschnitt grobe Strichführung ist besonders im Gesichtsbereich noch deutlich zu erkennen und wird noch mehrfach überarbeitet werden. Die Arbeit an der Kleidung würde ich bereits für abgeschlossen erklären, werde aber ggf. noch einige Details verändern oder weiter ausführen. Einen potentiellen Titel für das Bild habe ich noch nicht im Kopf, wird aber noch kommen. Bis dahin werde ich den schrittweisen Entstehungsprozess hier dokumentieren.

Donnerstag, 16. November 2006

Fertiggemaltes Bild

Epilog 65x100
Epilog
2006
Öl auf Gipsbinden auf Hartfaserplatte
65x100 cm

Über einen Zeitraum von ca. einem Jahr habe ich mich mehr oder weniger kontinuierlich mit der Fertigstellung dieses Bildes beschäftigt und die Arbeit nun endlich abgeschlossen. Als Vorlage diente mir eine von Dörte Eissfeldt (Professorin für Fotografie an der HBK Braunschweig) angefertigte schwarz-weiß Fotografie, die mir bei der Recherche nach einem passenden Motiv im Internet auffiel.
Dörte Eissfeldt, Seestueck (Seestück)
Der Titel, der sich während der Arbeit nach und nach für mich manifestierte lautet "Epilog", was vermutlich auch darauf zurückzuführen ist, dass die Fertigstellung nach bisherigen Selbsterkenntnissen einen Dreh- Angel- und Wendepunkt in meinem bisherigen künstlerischen Werdegang und Schaffen darstellen soll, und das vielleicht auch tut oder bereits getan hat. Weit wichtiger allerdings ist, dass dieses Bild als abschließender Kommentar zu meinen vorangegangenen Malereien zu sehen ist.
Beim Malgrund handelt es sich um eine, mit Gipsbinden überzogene, 5mm starke Hartfaserplatte.
Die Wahl fiel auf diesen Bildträger, um im Bereich Fotorealismus die Beschaffenheit des Malgrundes mit einzubeziehen und zu thematisieren und so den Kontext des Motivs abzuändern. Essentieller Bestandteil der Arbeit ist außerdem die Vorgehensweise. Das Arbeiten ohne Vorzeichnung, Hilfslinien, Projektor oder ähnliche Hilfsmittel. Stattdessen das direkte auftragen der Ölfarbe auf den Malgrund, wodurch beim Wechsel der Medien von der Fotografie zum fertigen Produkt, das im Grunde genommen so nie existiert, als für mich wichtigstes Medium das menschliche Hirn (in diesem Fall meines) miteingebunden wird. Ausgehend vom Foto also: Foto-Hirn-Malerei (zusätzliche Ecken können beliebig in diese Kette eingebunden werden). Durch diese Vorgehensweise bilde ich mir ein zu erreichen, dass eine Vielzahl kleiner Variationen in Bezug auf Proportion, Farbgebung, Komposition, Linienverlauf etc. in den Arbeitsprozess mit einfließen und das Gesamtbild so weit beeinflussen, dass diesem eine nahezu transparente, persönliche Eigenständigkeit verliehen wird.

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