Colin Parker
Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich mich in meinen Beiträgen zur schottischen Kunst weitestgehend auf die Wiedergabe meiner eigenen subjektiven Eindrücke beschränke, die keineswegs deckungsgleich mit der Intention der Künstler sein müssen. Kann natürlich mal vorkommen, dass ich mehr Recht habe als die! -Shit happens-




Colin Parkers Arbeit setzt sich zusammen aus Zeichnungen, einer Radierung, dem Kernstück: Einer maschinenartigen Fernrohrkonstruktion, sowie der Verpackung des Ganzen, einem Holzkoffer (siehe Abbildungen).
Das Werk, besonders die Radierung, erinnert sehr an Bauzeichnungen Leonardo da Vincis aus dem 15./16. Jahrhundert, der Zeit der Renaissance, und deren hölzerne Umsetzungen.
Auch Colins Maschinerie ist tatsächlich dazu gedacht einen "praktischen Nutzen" zu erfüllen, ihre Aufgabe ist es auf die Sonne gerichtet zu werden, deren Strahlen zu bündeln und auf die montierte Holzplatte zu werfen. Da die Sonne wandert, müsste die Konstruktion ebenfalls in Bewegung gehalten werden, soviel ist bei mir zumindest noch aus dem Gespräch mit dem Künstler hängengeblieben. Vor allem die Zeichnungen, die u. a. die Sonne mit der Aufschrift "DEUS", sowie eine an dieselbe angelehnte Leiter darstellen, tragen viel zum Verständnis des Arrangements bei. Sie beinhalten Hinweise auf eine, am eheseten in der keltischen Mythologie anzusiedelnden Metaebene, den Glauben an einen Sonnen- bzw. Himmelsgott, die Verbindung des Irdischen mit dem Göttlichen, oder vielmehr dem Streben des einen nach dem anderen und damit die Hybris des Menschen.
Die Innenseite des Kofferdeckels trägt die Inschrift "Sanctum Sanctorum", was soviel bedeutet wie "das Allerheiligste", wodurch das enthaltene Intrument als Apparatur zur Projektion des Göttlichen auf die Erde deklariert wird. Der Wunsch des Menschen seine Existenz, die Existenz seiner Herkunft, die seines Schöpfers und überhaupt zu begreifen ist inhärent.




Colin Parkers Arbeit setzt sich zusammen aus Zeichnungen, einer Radierung, dem Kernstück: Einer maschinenartigen Fernrohrkonstruktion, sowie der Verpackung des Ganzen, einem Holzkoffer (siehe Abbildungen).
Das Werk, besonders die Radierung, erinnert sehr an Bauzeichnungen Leonardo da Vincis aus dem 15./16. Jahrhundert, der Zeit der Renaissance, und deren hölzerne Umsetzungen.
Auch Colins Maschinerie ist tatsächlich dazu gedacht einen "praktischen Nutzen" zu erfüllen, ihre Aufgabe ist es auf die Sonne gerichtet zu werden, deren Strahlen zu bündeln und auf die montierte Holzplatte zu werfen. Da die Sonne wandert, müsste die Konstruktion ebenfalls in Bewegung gehalten werden, soviel ist bei mir zumindest noch aus dem Gespräch mit dem Künstler hängengeblieben. Vor allem die Zeichnungen, die u. a. die Sonne mit der Aufschrift "DEUS", sowie eine an dieselbe angelehnte Leiter darstellen, tragen viel zum Verständnis des Arrangements bei. Sie beinhalten Hinweise auf eine, am eheseten in der keltischen Mythologie anzusiedelnden Metaebene, den Glauben an einen Sonnen- bzw. Himmelsgott, die Verbindung des Irdischen mit dem Göttlichen, oder vielmehr dem Streben des einen nach dem anderen und damit die Hybris des Menschen.
Die Innenseite des Kofferdeckels trägt die Inschrift "Sanctum Sanctorum", was soviel bedeutet wie "das Allerheiligste", wodurch das enthaltene Intrument als Apparatur zur Projektion des Göttlichen auf die Erde deklariert wird. Der Wunsch des Menschen seine Existenz, die Existenz seiner Herkunft, die seines Schöpfers und überhaupt zu begreifen ist inhärent.
Michael Struck - 24. Mai, 18:35

